Die besten Wasserstoff ETFs 2021 – Breit Investieren in die Brennstoffzelle


Wasserstoff ETFsIm Zuge des Verbrennungsvorganges werden von Wasserstoff keinerlei Abgase hinterlassen. Das ist auch der Grund, warum Wasserstoff der ideale Ersatz für die fossile Energiegewinnung aus Öl, Erdgas und Kohle sein soll. So treten Wasserstoff ETFs, allgemeine auch als Brennstoffzellen ETFs bekannt,  in den Vordergrund.

Noch fehlt aber die dafür notwendige Infrastruktur, um die emissionsfreie Verbrennung zu schaffen; der Energieaufwand ist einfach zu groß. Des Weiteren gibt es noch rechtliche Fragen zur Speicherung des Wasserstoffs sowie zum Transport.

Da es sich jedoch um ein Zukunftsthema handelt bzw. Wasserstoff auch immer mehr zu einem wichtiger werdenden Trend wird, muss man davon ausgehen, dass diese neuartige Möglichkeit durchaus bald automatisch mit der Energiegewinnung in Verbindung gebracht wird – und hier für Furore sorgen könnte.

Somit ist es durchaus ratsam, einen Blick auf den Aktien- wie Brennstoffzellen ETF-Markt zu werfen. Da Wasserstoff in absehbarer Zeit also eine immer größere Bedeutung haben könnte, sollten sich auch Aktionäre wie Anleger, die langfristig investieren wollen, mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn ein sogenannter Wasserstoff ETF könnte so tatsächlich hohe Gewinne mit sich bringen.

Anzumerken ist, dass es jedoch lediglich einen reinen Wasserstoff ETFs gibt. Man muss also über Umwege in Wasserstoff & Brennstoffzellen investieren. Empfehlenswert sind hier ETFs, die sich auf erneuerbare Energien spezialisiert haben. Denn in diesen ETFs finden sich sehr wohl ein paar Unternehmen, die mit Wasserstoff arbeiten.

Wieso die Menschheit auf Wasserstoff hoffen muss

Wasserstoff ETF - TransportFlüge ins All wären ohne Wasserstoff nicht durchführbar. Seit den 1960er Jahren ist Gas sozusagen der für die Raumfahrt notwendige Treibstoff, der in Form einer Brennstoffzelle gelagert und nutzbar gemacht wird. Mit Beginn der 1970er Jahre begannen die Forscher, erste Experimente mit Wasserstoff durchzuführen – diese wurden bis in die späten 1980er Jahre fortgesetzt.

Dabei bildete sich der Begriff der „Wasserstoffwirtschaft“. Das Ziel? Wasserstoff muss als Energieträger ausgebaut werden, sodass es keine Abhängigkeit mehr gegenüber fossilen Energieträgern gibt – dazu zählen etwa Erdöl wie Kohle.

Bei Wasserstoff handelt es sich um einen Wasserbestandteil, der fast alle organischen Verbindungen enthält. Zu beachten ist, dass Wasserstoff eines der häufigsten im Universum vorkommende chemische Element ist – somit gibt es reichlich davon. Jedoch darf ein Nachteil nicht vergessen werden: Wasserstoff gibt es nur in gebundener Form.

Um also Wasserstoff dann als Energieträger verwenden zu können, ist zuerst das Gas aus Methan oder Wasser zu gewinnen. Das funktioniert durch die Elektrolyse. Im Zuge dieses Verfahrens wird mit Strom Wasser in die Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff geteilt und die sodann aufsteigenden Gase werden aufgefangen.

Wasserstoff hat – so die aktuellen Prognosen – die größte Zukunft als Energieträger im Bereich der Automobilindustrie. Jedoch ist das Tankstellen-Netz in Deutschland (noch) nicht dafür ausgebaut. Denn während sich die Elektroautos immer mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft drängen, befinden sich die Brennstoffzellen-Fahrzeuge noch in einem Winterschlaf.

Wasserstoff ETF - ElektroautoVor allem bei Berücksichtigung des Umstands, dass der Verkehrssektor einen rund 30%igen Anteil am Energieverbrauch hat, zu 95 Prozent aber fossile Energieträger genutzt werden, ist ein Umdenken im Bereich der Mobilität absolut erforderlich. Das heißt, Wasserstoff könnte durchaus eine Antwort auf die vielen Fragen sein, die die Klimakrise hervorgebracht hat.

Doch anzumerken ist fairerweise natürlich auch, dass Wasserstoff nicht alleine für die Energiewende sorgen wird bzw. alleine dafür sorgen kann. So verwendet die Industrie zum aktuellen Zeitpunkt rund 70 Millionen Tonnen Wasserstoff/Jahr.

Jedoch stammen diese Massen fast ausschließlich aus den fossilen Brennstoffen – sie sind daher keinesfalls nachhaltiger als die fossilen Brennstoffe selbst. Erst dann, wenn man nachhaltige Energiequellen, dazu zählen Wind wie Sonne, nutzen kann, ist von einer Energiewende auszugehen.

Japan gehört zum Spitzenreiter im Bereich der Wasserstofftechnologie. In diesem Bereich hat man bereits vor Jahren mit der Forschung wie Entwicklung begonnen und versucht, Wasserstoff auch entsprechend zu fördern. So will man in absehbarer Zeit auch viele Projekte verwirklichen, die mit der Wasserstoffmobilität zu tun haben.

Vor Jahren wurde ein sogenannter Wasserstoffrat gegründet – 60 Länder haben sich diesem Rat angeschlossen. Der Rat kam zu dem Ergebnis, im Jahr 2050 wäre es möglich, 18 Prozent der auf unserem Planeten benötigten Energieversorgung könne man sodann durch die Wasserstofftechnologie abdecken.

Wasserstoff ETFs – eine Möglichkeit auf dem Markt

Es sieht also ganz danach aus, als würde das mit Wasserstoff betriebene Auto ein nicht mehr aufzuhaltender Zukunftstrend werden. Somit mag es keine Überraschung sein, dass sich Aktionäre wie Anleger und Sparer immer mehr mit sogenannten Wasserstoff-Aktien befassen – vor allem auch deshalb, weil es noch nicht viele reine Wasserstoff-ETFs gibt.

Mit dem L&G Hydrogene Economy UCITS ETF wurde im Februar 2021 der offiziell erste europäische Wasserstoff ETF an den Markt gebracht, der 26 der wichtigsten Wasserstoff- und Brennstoffzellenunternehmen beinhaltet.

L&G Hydrogene Economy UCITS ETF im Detail

ETF Name ISIN / WKN Laufende Kosten pro Jahr (TER) Verwendung der Erträge

L&G Hydrogen Economy UCITS ETF

IE00BMYDM794/A2QMAL 0.49 % p.a. Thesaurierend

Der ETF, aufgelegt von Legal & General Investment Management (LGIM) bietet die einzigartige Möglichkeit auf die Wasserstoffwirtschaft zu setzen. Der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF  mit der ISIN IE00BMYDM794 investiert Unternehemsanteile von Unternehmen die eng mit dem Thema Wasserstoff verbunden sind, diesen entweder bereitstellen oder anderweitig in die Wertschüpfungskette eingebunden sind.

LGIM sieht ebenso wie wir riesiges Potenzial in der Branche und setzt auf zukuftsgerichtete Investoren die gewillt sind in „grüne Energie“ zu investieren.

Investition in die gesamte Wertschöpfungskette
„Der Zugang zu sauberem Wasserstoff wird der Schlüssel zur Senkung der Emissionen in Branchen sein, in denen der Einsatz von Elektrobatterien allein nicht ausreicht“, so word der LGIM-ETF-Chef Howie Li zitiert.

Basierend auf Studien der Bank of America geht man bei LGIM davon aus, dass sich die Wasserstoffwirtschaft bis 2050 auf einen Umsatz von über 2,5 Billionen UD Dollar belaufen wird und die gesamte umgebende Infrastruktur mehr als 11 Billionen an Wert gewinnen wird. Früh investieren kann sich nach wie vor lohnen – besonders wenn man sich prominente Wasserstoff Unternehmen anschaut, deren Aktienkurse sich innerhalb der letzen 12 Monate um beinahe 200% gesteigert haben!

Neben reinen Wasserstoffproduzenten umfasst der L&G Hydrogene Economy ETF auch weiter gefasste Unternehmen wie Elektrolyseur-Hersteller, Brennstoffzellenhersteller, spezialisierte Mobilitätsanbieter, Lieferanten von Brennstoffzellenkomponenten sowie nachgelagerte, wichtige Industrie- und Energieversorgungsunternehmen.

Änderungen in der Zusammensetzung des ETFs steht man offen gegenüber heißt es von Seiten LGIM.

Legal & General Hydrogene Economy ETF Zusammensetzung:

Brennstoffzellen ETFs – Investieren in allgemeine ETFs oder produzierende Unternehmen

Jedoch gibt es bereits einige allgemeinen ETF, der sich auf erneuerbare Energien konzentriert. Bei erneuerbaren Energien handelt es sich genauso um einen Zukunftstrend, den Anleger keinesfalls ignorieren sollten.

  • Denn Wasserstoff ist der Energieträger, der aus Kohle und Erdgas, jedoch aber auch aus erneuerbarem Strom bezogen bzw. gewonnen werden kann.
  • Eine weitere Möglichkeit, um Wasserstoff zu gewinnen, ist die Verwendung der erneuerbaren Energie, die sozusagen als „Überschuss“ behandelt wird – also nicht genutzt wird.

Dass es bereits Wasserstoff-Autos gibt, die auf dem Markt sind und somit nur mit einer Brennstoffzelle unterwegs sind, zeigt, dass es sich um kein völlig unrealistisches Thema handelt. Jedoch ist, und das muss fairerweise erwähnt werden, die Technologie keineswegs ausgereift. Hier steckt man sozusagen noch in den Kinderschuhen.

Aber der Umstand, dass der Markt überschaubar ist und die Technologie, die das Potential hat, absolut in die erste Reihe kommen zu können, noch nicht ausgereift ist, spricht vor allem dafür, dass es hohe Renditechancen gibt, wenn man heute sein Geld in diesen Markt pumpt. Um direkt in Wasserstoff zu investieren, lohnt es sich, Brennstoffzellen-Aktien zu kaufen.

Dabei handelt es sich um Aktiengesellschaften, die sozusagen Brennstoffzellenunternehmen sind. Aber auch jene Unternehmen, die mit der Brennstoffzellentechnologie zu tun haben, können an dieser Stelle empfohlen werden. Besonders hervorzuheben ist hier das Unternehmen Ballard Power Systems aus Kanada.

Ballard Power Systems LogoBallard Power Systems ist hier der Weltmarktführer. Gegründet vor mehr als 40 Jahren, konnte der Aktienkurs im Jahr 2000 auf 139 Euro klettern. Bislang war es dem Papier aber nicht mehr möglich, auf dieses Niveau zu klettern. Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Mitte November 2020) befindet man sich bei 15 Euro. Das heißt, es gibt noch genügend Luft nach oben.

Wer übrigens nicht unbedingt in das kanadische Unternehmen investieren will oder plant, Wasserstoff-Aktien von mehreren Unternehmen zu kaufen, der sollte einen Blick auf die nachfolgend angeführten Unternehmen werfen:

UnternehmenUnternehmensinhalt
Air LiquideDer Marktführer, wenn es um Industriegase geht. Der Konzern ist in Frankreich daheim.
ElringklingerEin in Deutschland beheimateter Automobilzulieferer, der natürlich auch im Bereich Wasserstoff-Auto mitspielt.
Fuelcell EnergyEin in den USA sitzendes Brennstoffzellen-Energieversorgungsunternehmen.
HydrogenicsEin Anbieter aus Kanada, der ebenfalls einige Lösungen im Bereich der Wasserstofftechnologie anbietet.
LindeEiner der größten Technologie- wie Industriegaskonzerne in der Bundesrepublik Deutschland.
Nel ASAEin in Norwegen sitzender Wasserstoffproduzent, der vor über 100 Jahren gegründet wurde.
Plug PowerEin US Brennstoffzellen-Spezialist, der besonders intensiv mit Ballad Power Systems zusammenarbeitet.
PowercellEin Unternehmen aus Schweden.

Jedoch ist es wichtig, bevor man Geld in die Hand nimmt und in eines dieser angeführten Unternehmen investiert, sich zu informieren, welche Projekte bereits gestartet, zur Gänze umgesetzt und in naher Zukunft geplant werden. Denn natürlich darf das Risiko des sogenannten Totalverlusts nicht völlig ignoriert werden.

Ein warnendes Beispiel mag hier das Unternehmen Fuelcell Energie sein. Lag der Aktienpreis im Jahr 2019 noch bei 600 US Dollar, so folgte wenig später ein rasanter Absturz: Heute befindet sich der Preis bei unter 1 US Dollar – eine Katastrophe für all jene, die ausschließlich in dieses Unternehmen investiert haben.

Wasserstoff ETF Vergleich: Empfehlenswerte ETFs

Schauen wir uns nun ein paar geeignete ETFs im Vergleich an.

Möchte man nicht ausschließlich in Aktiengesellschaften investieren, sondern sein Geld in einen ETF anlegen, so kann etwa der iShares Global Clean Energy UCITS ETF USD empfohlen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich bei diesem ETF auf 0,65 Prozent/Jahr. Die Fondsgröße liegt bei 920 Millionen Euro.

Es handelt sich um einen replizierenden ETF, der sich für eine Ausschüttung der Dividenden entschieden hat. In den letzten 5 Jahren konnte eine Performance von 111 Prozent dokumentiert werden. Zudem ist dieser ETF sparplanfähig – etwa über Flatex, OnVista, die Consorsbank, Comdirect oder auch über DKB wie ING.

Den Fonds gibt es bereits seit dem Jahr 2007. Geboten wird ein Zugang zu den am Markt liquidesten Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren wie sauberen Energie aktiv sind. In dem ETF sind 44 Unternehmen enthalten. In der Regel befassen sich die Unternehmen in diesem ETF mit Windkraft wie Solarenergie.

 

Ein weiterer ETF, der sehr wohl Berücksichtigung finden sollte, ist der Lyxor New Energy UCITS ETF. Die Gesamtkosten liegen bei jährlich 0,6 Prozent. Die Fondsgröße beträgt 378 Millionen Euro. Zu beachten ist, dass es sich um einen synthetischen ETF handelt. Auch hier werden die Dividenden ausgeschüttet. In den letzten 5 Jahren gab es eine Performance von 116 Prozent.

Aufgelegt wurde dieser ETF auf den World Alternativ Energy Index (kurz: WAEX). In diesem ETF befinden sich 20 Unternehmen, die sich mit alternativen Energien befassen. Größtenteils werden die Erträge aus der Energieeffizienz erzielt – zudem auch im Rahmen der Dezentralisierung der Energieversorgung wie der Energiegewinnung.

 

Des Weiteren gibt es noch den Xtrackers Future Mobility UCITS ETF 1C. Die Gesamtkosten liegen hier bei 0,35 Prozent. Die Fondsgröße beträgt 12 Millionen Euro. Es handelt sich hier um einen physischen ETF.

Während die anderen genannten ETFs ausschüttend waren, werden die Dividenden hier direkt in das Fondsvermögen wiederveranlagt – es handelt sich also um einen thesaurierenden ETF. Aufgrund der Tatsache, dass der Fonds erst im Jahr 2019 aufgelegt wurde, ist es nicht möglich, eine Auskunft über die 5 Jahres-Performance zu geben.

Jedoch konnte im ersten Jahr eine Rendite von 4,45 Prozent erzielt werden.

Zu beachten ist, dass dieser ETF in den NASDAQ Yewno Future Mobility Index investiert. Hier finden sich ausschließlich Unternehmen, die mit der Zukunftsmobilität zu tun haben. Enthalten sind natürlich auch Unternehmen, die sich mit der Wasserstoff-Technologie befassen.

 

Die besten Depots für Wasserstoff-ETFs

Attraktive Rendite sind möglich, jedoch darf das Risiko nicht unterschätzt werden

Berücksichtigt man die Renditen der oben erwähnten ETFs, so zeigt sich, dass hier jeweils sehr attraktive Gewinne verbucht werden konnten. Das ist sehr wohl ein erster Hinweis, dass es sich um ein doch sehr interessantes wie vielversprechendes Thema handelt, das zukunftsorientierte Anleger nicht ignorieren dürfen.

Berücksichtigt man den Umstand, dass der Wasserstoff nur eine bedingte Rolle in den ETFs spielt, so könnte ein steigendes Interesse an Wasserstoff bzw. eine häufigere Verwendung dafür sorgen, dass es hier weiterhin steil nach oben geht. Vor allem dann, wenn es tatsächlich die ersten mit Wasserstoff angetriebenen Fahrzeuge gibt.

Und wenn sich diese Autos am Markt durchsetzen, so könnten ETFs, in denen Wasserstoff-Aktien enthalten sind, durchaus neue Rekorde verbuchen. Jedoch ist es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis es bald die ersten reinen Wasserstoff ETFs gibt, sofern die Technologie noch mehr an Bedeutung gewinnt.

Und dabei geht es mehr um die Beantwortung der Frage, nicht ob Wasserstoff an Bedeutung gewinnt, sondern wann es so sein wird, dass man nicht mehr an Wasserkraft vorbeikommt.

Jedoch ist die Volatilität nicht zu unterschätzen. Immer dann, wenn es sich um Technologien handelt, die zwar ein entsprechendes Potential haben, sich aber noch nicht zu 100 Prozent durchsetzen konnten, ist die Volatilität ein großes Thema.

So auch, wenn man sich etwa mit Kryptowährungen auseinandersetzt:

  • Die Blockchain-Technologie mag ein enormes Potential haben, ist jedoch noch nicht zu 100 Prozent in der Mitte der Gesellschaft angekommen – genauso wie die Kryptowährungen selbst. Auch hier gibt es hohe Renditechancen, wenn man mit Bitcoin und Co. spekuliert, aber natürlich auch die Gefahr, dass es steil nach unten geht.
  • Das beste Beispiel mag die Entwicklungen von Januar 2017 bis Ende 2018 sein. Lag der Bitcoin-Preis Anfang 2017 bei 1.000 US Dollar, so folgte ein Höhenflug bis Dezember desselben Jahres auf knapp 20.000 US Dollar – Ende 2018 konnte ein Coin für gerade einmal 3.000 US Dollar gekauft werden.

Wer hier zu spät eingestiegen ist oder nicht rechtzeitig verkauft hat, musste enorme Verluste einfahren.

Wasserstoff ETF vs Brennstoffzellen ETF – fließende Übergänge

Oft herrscht Verwirrung über die beiden Begriffe, einige Anbieter bewerben Brennstoffzellen ETFs andere Wasserstoff ETFs, wer genauer hinschaut wird oft feststellen, dass meistens ein und die selben Unternehmen im Portfolio stecken.

Denn: Unternehmen die mit Wasserstoff arbeiten stellen oft auch Brennstoffzellen her und/oder umgekehrt. 

Die Frage ETF Brennstoffzelle oder ETF Wasserstoff sollte sich also nicht zwingend stellen, noch dazu da die Auswahl an sinnvollen diversifizierten Investment Möglichkeiten auf diesem Markt noch sehr dünn gesäht ist.

Aktuell existiert lediglich ein Brennstoffzellen ETF bzw. Wasserstoff ETF!

Zwar besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in den kommenden Jahren dazu kommen wird und auch ein eigener, enger definierter Brennstoffzellen ETF auf den Markt kommt, aktuell ist die Auswahl an börsennotierten Unternehmen, die mit dem Rohstoff Wasserstoff hantieren noch nicht ausreichend und auch das volle Potenzial der Brennstoffzelle und der Wasserstofftechnologie ist noch nicht massentauglich.

Der beste Wasserstoff & Brennstoffzellen ETF

Wasserstoff ETFAll jene, die einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen, sollten sich in absehbarer Zeit die Frage stellen, ob es nicht ratsam wäre, Geld in Unternehmen zu investieren, die mit der Brennstoffzellentechnik sowie Wasserstoff zu tun haben. Denn eine Aufnahme in das eigene Portfolio könnte mit der Zeit durchaus dafür sorgen, dass eine attraktivere Durchschnittsrendite entsteht. Dafür muss ledigliche ein ETF-Depot eröffnet werden und schon kann es losgehen.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es einen reinen Wasserstoff ETF, aber das heißt nicht, dass es diesen nicht in naher Zukunft geben wird. Denn steigt die Zahl jener Unternehmen, die sich mit dieser Technologie befassen, so mag es durchaus sein, dass demnächst ein Wasserstoff ETF auf den Markt kommt.

Ob dieser aber dann empfohlen werden kann oder nicht, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen.

Zu beachten ist, dass es eine hohe Volatilität gibt. Somit ist es wichtig, Wasserstoff-Aktien nur als Beimischung zu sehen – das heißt, man sollte nicht ausschließlich in die Wasserstoff-Aktien investieren, sondern auch in andere Unternehmen. Denn die Diversifikation ist ausgesprochen wichtig.

Das bedeutet, man sollte sein Erspartes auch in andere Branchen pumpen, um so das Risiko eines möglichen Verlusts zu reduzieren. Denn entwickelt sich die Wasserstoff-Technologie doch nicht so wie gewünscht und hat man hier sein gesamtes Erspartes investiert, würde es zu einem hohen Verlust kommen.

Seit 2012 beschäftige ich mich zusammen mit meiner Frau Jana mit dem Vermögensaufbau mit ETFs. Unser Ziel ist es, ein passives Einkommen aufzubauen, von dem wir ab 2040 komfortabel leben können.